Kryolipolyse - Jetzt alle Informationen erfahren

Kleinere Fettpolster können neben der klassischen Fettabsaugung auch mit der Kryolipolyse behandelt werden. Dabei wird mithilfe eines speziellen Aufsatzes das Gewebe angesaugt, Unterdruck erzeugt und anschließend für einige Sekunden stark abgekühlt. Die Fettzellen sterben durch die Kälte ab und werden innerhalb einiger Wochen vom Körper ausgeschieden.

Dauer

60-120 Minuten

Ausfallzeit

keine

Stationär

nicht notwendig

Was ist Kryolipolyse?

Die Kryolipolyse ist ein nicht-invasives Verfahren, bei dem durch Kältezufuhr Fettpölsterchen vermindert werden können. Durch die gezielte Anwendung werden die Fettzellen zerstört und der Körper kann diese im Anschluss abbauen, was sich wiederum positiv auf Deine Figur auswirkt. Das Wort selbst stammt aus dem altgriechischen. Kryos bedeutet Eis oder Frost, Lipa bedeutet Fett und Lysis bedeutet Auflösen. Das Verfahren wurde schon durch viele wissenschaftliche Forschungen belegt.

Wichtig: Das verwendete Gerät muss die CE Zulassung, die jedes elektronische Gerät in Europa benötigt, besitzen, denn nur so ist eine sichere Nutzung gegeben!

 

Wer ist für die Kryolipolyse geeignet?

Prinzipiell ist die Methode für jeden geeignet, der überflüssige Fettdepots loswerden möchte. Bei vielen Patienten ist es so, dass trotz viel Bewegung und einer gesunden Ernährung auch die letzten „Rettungsringe“ einfach nicht verschwinden wollen. Gerade bei Fettdepots an Armen, Bauch, Hüfte und Innenseite der Oberschenkel werden besonders gute Ergebnisse erzielt. Die Behandlung ist ab dem 18. Lebensjahr möglich, bei jüngeren Patienten ist eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten notwendig. Allerdings ist eher davon abzuraten die Behandlung bei Minderjährigen auszuführen, da sich der Körper noch im Wachstum befindet.

Die Kryolipolyse ist nicht als Abnehm-Maßnahme geeignet, sondern eher um die letzten, wirklich hartnäckigen Pölsterchen loszuwerden und so Deinem Körper wieder eine schöne Form zu verleihen. Für Schwangere ist die Behandlung nicht geeignet. Auch Patienten mit überempfindlicher Haut, Stoffwechselstörungen oder Hauterkrankungen, wie beispielsweise Dermatitis, sollten von der Kryolipolyse eher Abstand nehmen.

Es besteht auch die Möglichkeit, Kryolipolyse bei einer Gynäkomastie (Vergrößerung der männlichen Brustdrüse) anzuwenden. Diese darf jedoch nicht hormonell beziehungsweise tumorbedingt sein. In einem Vorgespräch mit dem behandelnden Arzt, kann dieser jedoch feststellen, ob Du für den nicht-invasiven Eingriff geeignet bist oder eher nicht.

Was muss ich vor der Behandlung beachten?

Du solltest in der Woche vor der Behandlung auf die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten, wie zum Beispiel Marcumar, Aspirin oder ASS verzichten. In dem Vorgespräch solltest Du auf jeden Fall Deinem Arzt sagen, welche Medikamente Du einnimmst. Ist die Stelle, welche Du behandeln lassen möchtest tätowiert, dann kann es eventuell zu unvorhersehbaren Reaktionen Deiner Haut kommen. Die Symptome können einem schweren Sonnenbrand ähneln. Zudem kann es sein, dass sich die Behandlung während der Menstruation unangenehmer anfühlt. Ziehe am Tag der Kryolipolyse am besten weite und bequeme Kleidung an.

Wie läuft die Kryolipolyse ab?

Während der Kryolipolyse sitzt oder liegst Du auf einer Behandlungsliege. Da die Behandlung etwa ein bis zwei Stunden dauert, ist es Dir möglich währenddessen zu lesen, Musik zu hören oder einfach zu entspannen. Bevor der Arzt Dir das Handstück auf die zu behandelnde Körperstelle legt, bekommst Du noch ein spezielles Vliestuch mit einem Gel aufgelegt, welches Deine Haut vor Erfrierungen schützt. Anschließend setzt der Arzt Dir das Gerät auf. Das Handstück besteht aus einer Vakuumpumpe und zwei Kühlplatten. Bei der Behandlung wird so ein sanftes Vakuum erzeugt und kontrolliert Kälte abgegeben.

 

Die Kühlelemente werden dabei auf -5 bis -10 Grad Celsius abgekühlt, so dass sich das Fettgewebe auf etwa +4 bis +5 Grad Celsius herunter kühlt. Für die Fettzellen ist die extreme Kälte zu viel, weshalb sie absterben und anschließend von Deinem Körper über die Nieren und Leber abgebaut werden. Durch die Behandlung baut sich etwa 20-25% Fett ab. Bei einer fachgerechten Handhabung, wird der Haut und dem umliegenden Gewebe kein Schaden zugefügt. Es ist aus diesem Grund sehr wichtig, dass Du Dich nur von einer Fachkraft, wie einem Arzt, behandeln lässt.

Was muss nach der Behandlung beachtet werden?

Im Anschluss an die Behandlung kann die Praxis sofort verlassen und dem gewohnten Alltag nachgegangen werden. Sogar sportlichen Aktivitäten kannst Du ohne Probleme nach der Behandlung ausführen, wir empfehlen dennoch ein bis zwei Tage Ruhe für den Körper. Gerade in den Tagen nach der Behandlung sollte viel getrunken und auf eine vitaminreiche Ernährung geachtet werden, da dies den Abbau der Fettzellen unterstützt. Gemäßigter Sport ist ebenfalls zu empfehlen, da sich die Fettzellen so schneller abbauen.

Wie oft muss die Behandlung wiederholt werden?

In vielen Fällen kann es sein, dass eine einzige Behandlung durchaus ausreicht, damit Du Dein gewünschtes Ergebnis erhältst. Allerdings ist es ebenso möglich, dass Du mehrere Termine benötigst. Hier spielen verschiedene Faktoren mit hinein, unter anderem natürlich auch, um welche Körperstelle es sich handelt. Es kann also durchaus sein, dass Du zwei bis vier Sitzungen benötigst, damit das gewünschte Behandlungsergebnis erzielt werden kann. Am besten werden diese in einem Abstand von etwa vier bis sechs Wochen durchgeführt.

Die ersten Ergebnisse sind bereits nach der ersten Behandlung sichtbar. Je mehr Eigeninitiative dabei gezeigt wird, desto schneller bauen die behandelten Regionen ihr Fett ab. Das bedeutet also, dass der Abbauprozess schneller verläuft, wenn Du auf Deine Ernährung achtest und dich sportlich betätigst.

 

Ist das Ergebnis dauerhaft?

Die behandelten Fettzellen sind zerstört und verschwinden dauerhaft. Dies bedeutet jedoch nicht, dass keine neuen Fettzellen gebildet werden können, denn verfällt man wieder in alte Muster, also ernährt sich ungesund und betreibt keinen Sport, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich erneut Fettdepots bilden. Der Anlass der Therapie sollte deshalb als Anreiz genutzt werden, um die Ernährung und das eigene Sportverhalten etwas anzupassen. Wichtig ist dennoch an dieser Stelle zu erwähnen, dass das Ergebnis auch zu erwarten ist, wenn kein Sport getrieben wird. Das eigene Mitarbeiten ist jedoch ein Schritt in ein neues Lebensgefühl und wird daher empfohlen, um die Chance der Veränderung nach dem Eingriff zu nutzen.

Welche Risiken und Nebenwirkungen bringt eine Kryolipolyse?

Da die Behandlung nicht-invasiv ist, ist sie sehr schonend und risikoarm. Nach der Kryolipolyse können die behandelten Stellen Rötungen aufweisen, diese sollten aber nach wenigen Stunden gänzlich verblasst sein. Es kann auch zu einer möglichen Druckempfindlichkeit und einem Taubheitsgefühl kommen, aber auch das sollte innerhalb einer Woche wieder vollends verschwunden sein.

Durch das Vakuum können zudem gelegentlich Blutergüsse entstehen, die allerdings wie ein blauer Fleck, wieder verschwinden. Die Behandlung an sich ist recht schmerzarm, allerdings kann es währenddessen durchaus zu einem leichten Ziehen oder zu einem Stechen kommen. Diese Schmerzen sind jedoch in der Regel gut erträglich, sodass keine Betäubung des Areal notwendig ist.

Worauf belaufen sich die Kosten einer Kryolipolyse Behandlung?

Die Kosten für die Behandlung sind immer individuell und können pauschal nicht genannt werden. Dies hängt davon ab, welche Stellen behandelt werden und wie viele Anwendungen bei Dir benötigt werden. Grundsätzlich beginnen die Preise für die Kryolipolyse bei etwa 490 Euro pro entsprechender Körperregion.

 

Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?

Nein, denn es handelt sich hierbei um eine rein ästhetische Behandlung. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nur dann, wenn es sich bei der Behandlung um eine medizinische Notwendigkeit handelt.

Das Wichtigste zu der Kryolipolyse Behandlung kurz zusammengefasst:

  • Mit der Kryolipolyse vermindert man Fett durch Kälteeinwirkung.
  • Die Fettzellen verschwinden dauerhaft, es können sich jedoch neue Fettzellen bilden.
  • Das nicht invasive Verfahren eignet sich für normalgewichtige Patienten mit hartnäckigen Fettdepots und zur Behandlung einer Gynäkomastie.
  • Die ersten Ergebnisse sind sofort sichtbar, eine Sitzung sollte jedoch zwei bis dreimal wiederholt werden.
  • Bei der schonenden Behandlung kommt es zu keinen Ausfallzeiten. Möglich ist das Auftreten von Rötungen, Druckempfindlichkeit und Blutergüssen, die wieder schnell verschwinden.
  • Eine Kryolipolyse Sitzung kostet ab 490 Euro aufwärts pro Körperregion.

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