Ebenmäßige Haut mithilfe der Mikrodermabrasion! - MOOCI

Mikrodermabrasion - Jetzt alle Informationen erfahren

Die Mikrodermabrasion hat sich seit ihrer Einführung im Jahr 1985 in Italien zu einer der beliebtesten kosmetischen Behandlungen entwickelt. Im Gegensatz zu invasiven kosmetischen Verfahren besticht sie durch eine einfache Anwendung, ein geringes Risiko für Komplikationen sowie durch keine Ausfallzeiten für Betroffene.

Dauer

60-90 Minuten

Ausfallzeit

Keine

Stationär

Nicht notwendig
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Was genau ist Mikrodermabrasion?

Mikrodermabrasion bedeutet so viel wie „kleines Abschleifen der Haut“. Es handelt sich dabei um eine moderne mechanische Peelingmethode, die zu einer kosmetischen Verbesserung der Hautstruktur führt, indem Schleifkristalle die oberste Hautschicht gezielt abtragen.

Welche Anwendungsgebiete gibt es?

Die Mikrodermabrasion kann zur Behandlung von Akne, Narben, einschließlich älteren Aknenarben, Dehnungsstreifen, feinen Falten, Pigmentstörungen, Hautunebenheiten, Verhornungen, Lichtschäden sowie zur generellen Verfeinerung des Hautbildes zur Anwendung kommen. 
Daneben stellt die Mikrodermabrasion eine Therapieoption für bestimmte Hautkrankheiten wie Rosazea oder periorale Dermatitis dar.

 

Für wen ist die Mikrodermabrasion geeignet?

Grundsätzlich ist die Mikrodermabrasion für jeden Hauttyp geeignet. Jedoch sollte die Behandlung nicht bei Personen zum Einsatz kommen, die unter bestimmten aktiven Infektionen der Haut wie Herpes-Simplex-Virus, Varizella-Zoster-Virus, humanem Papillomavirus und Impetigo contagiosa leiden. Des Weiteren sollte keine Behandlung bei Warzen, Wunden oder frischen Aknenarben erfolgen.

Welche Vorteile weist die Mikrodermabrasion auf?

Die Mikrodermabrasion stellt ein schmerzfreies Verfahren dar, durch das sich das Hautbild auf sanfte Weise sichtbar verfeinern und glätten lässt. Im Vergleich zu gängigen Peelingmethoden ist die Mikrodermabrasion sehr gut regulierbar, sodass der Hautabtrag kontrolliert erfolgen kann und anhand einer vorhergehenden Analyse der Haut individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass es sich bei der Dermabrasion um keinen chirurgischen Eingriff handelt und keine Vollnarkose erforderlich ist. Weiterhin kann das Verfahren sowohl am Körper als auch im Gesicht zur Anwendung kommen. Dadurch, dass nach der Behandlung keine Ausfallzeit besteht, eignet sich die Mikrodermabrasion hervorragend für Personen, die sofort wieder gesellschaftsfähig sein wollen.

Wie wirkt die Mikrodermabrasion?

Die Epidermis, die Oberhaut des menschlichen Körpers, besteht aus fünf Schichten mit jeweils unterschiedlichen Eigenschaften. Mithilfe eines speziellen Poliergeräts entfernen Mediziner die oberste Schicht, das Stratum corneum. Daraus resultieren eine Entfernung abgestorbener Hautzellen und eine Anregung des darunter liegenden Hautgewebes, neue Hautzellen zu bilden und bereits vorhandenes, geschädigtes Hautgewebe zu reparieren.
Durch eine Aktivierung der hauteigenen Kollagen- und Elastin-Produktion nimmt die Festigkeit der Haut zu, sie wird elastischer und die Tiefe feiner Fältchen nimmt ab. 
Ebenfalls sorgt die Mikrodermabrasion dafür, dass die Haut Wirkstoffe besser aufnehmen kann und sie sich dadurch ebenmäßiger und frischer darstellt. Weitere Wirkungen sind reduzierte Talgproduktion und eine Aufhellung von Pigmentflecken.

Was muss ich vor der Mikrodermabrasion-Behandlung beachten?

Im Vorfeld der Behandlung findet ein persönliches Beratungsgespräch mit Deinem Arzt statt, in dem dieser Dir mögliche Therapiemöglichkeiten aufzeigt, den genauen Ablauf erklärt und Dich über eventuell auftretende Nebenwirkungen aufklärt. Hierbei kannst Du Deine Wünsche und Vorstellungen äußern, sodass der Mediziner einschätzen kann, inwiefern diese realisierbar sind. Ebenfalls analysiert er die Struktur Deiner Haut, die er gegebenenfalls fotografisch festhält, sowie deren Empfindlichkeit.

 

Bei der Mikrodermabrasion schleift der Dermatologe vorsichtig die Haut ab

Wie genau verläuft die Behandlung?

Vor der eigentlichen Mikrodermabrasion erfolgt eine gründliche Hautreinigung mit speziellen Produkten, die einen entfettenden Effekt auf die Haut haben und die Wirkung des Peelings unterstützen. Im Anschluss beginnt der Mediziner das Behandlungsgerät über die entsprechende Hautstelle zu führen. Das dabei stattfindende Bestrahlen der Haut mit kleinen Kristallen führt zur Ablösung der oberen Hautzellen. Eine Vakuumpumpe saugt daraufhin diese Hautzellen sowie die Kristalle ab. Nachdem die Behandlung abgeschlossen ist, trägt der Dermatologe noch ein hochwertiges Pflegeserum auf Deine Haut auf. 
Die Dauer der Behandlung beträgt etwa 60 bis 90 Minuten.

Was muss ich danach beachten?

Im Anschluss an die Behandlung bist Du in der Regel direkt wieder gesellschaftsfähig. Jedoch solltest Du zwei bis drei Tage nach einer Mikrodermabrasion auf einen geeigneten Sonnenschutz achten und dementsprechend eine Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Dringend abzuraten ist in diesem Zeitraum der Besuch von Solarien. Ebenfalls solltest Du in den ersten Tagen nach der Therapie auf hautreizende Cremes verzichten.

Welche Nebenwirkungen und Risiken können auftreten?

Da es sich bei der Mikrodermabrasion um ein schonendes Verfahren handelt, sind die Nebenwirkungen minimal. Nach der Behandlung kann es zu Rötungen kommen, sehr selten zu kleinen Hautblutungen. Bei unsachgemäßer Durchführung oder einer unzureichenden Nachsorge Deinerseits können Infektionen, Entzündungen oder eine Narbenbildung auftreten. Wenn die Kristalle während der Therapie mit der Bindehaut in Kontakt kommen, kann es zu Augenreizungen kommen.

Wann kann ich die ersten Ergebnisse sehen?

Nach der Dermabrasion ist sofort ein straffender Effekt spürbar. Erste sichtbare Ergebnisse zeigen sich meist bereits nach wenigen Tagen, wobei mitunter auch mehrere Behandlungen erforderlich sind, um ein sichtbar verbessertes Hautbild erzielen zu können.

 

Auch Aknenarben lassen sich mit der Mikrodermabrasion sehr gut behandeln

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Wie viele Behandlungen für ein optimales Ergebnis notwendig sind, hängt unter anderem vom individuellen Hautbild und dem jeweiligen Behandlungsziel ab. Bei Narben, feinen Falten oder Dehnungsstreifen sind meist zwischen vier und zehn Behandlungen erforderlich, die im Abstand von zwei Wochen erfolgen können.

Was ist der Unterschied zwischen Dermabrasion und Mikrodermabrasion?

Der Unterschied zwischen der Dermabrasion und der Mikrodermabrasion besteht in der Eindringtiefe in die Haut. Während die Mikrodermabrasion lediglich die oberste Hautschicht abträgt, dringt die Dermabrasion viel tiefer in die Haut ein. Daraus ergeben sich auch verschiedene Einsatzgebiete. Da es sich bei der Dermabrasion um eine schmerzhafte Behandlung handelt, erfolgt sie meist unter Lokalanästhesie zur Entfernung von relativ großen Narben oder tiefen Aknenarben. Für kleinere, oberflächliche Hautprobleme ist die Mikrodermabrasion dagegen geeigneter.
 Des Weiteren darf eine Dermabrasion nur ein Arzt durchführen, wohingegen eine Mikrodermabrasion zusätzlich auch eine Kosmetikerin anwenden darf.

Was ist der Unterschied zwischen der Diamant-Mikrodermabrasion und der Kristall-Mikrodermabrasion?

Die Kristall-Mikrodermabrasion basiert wie im Behandlungsverlauf beschrieben auf dem Aufbringen von Kristallen mit einem Luftstrom auf die Haut. Eine im Behandlungskopf integrierte Vakuum-Technik gewährleistet ein Absaugen der abgestorbenen Hautzellen sowie von Schmutzpartikeln. Bei dieser Methode handelt es sich um ein bewährtes Verfahren, das eine hohe Verträglichkeit aufweist. Die verwendeten Kristalle zeichnen sich durch eine hohe Reinheit aus und sind hypoallergen. 
Die Diamant-Mikrodermabrasion ist ein neueres Verfahren und arbeitet ebenfalls mit einem Vakuum-System. Im Unterschied zur Kristall-Mikrodermabrasion kommen hierbei keine Kristalle zum Einsatz, sondern Mediziner arbeiten mit lasergeschliffenen Diamanten, die als Aufsätze für das Schleifgerät dienen und zum Abtragen der obersten Hautschicht führen. Da die Aufsätze vieler Geräte jedoch nicht sterilisierbar sind, besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei rotierenden oder vibrierenden Behandlungsköpfen besteht zudem die Gefahr von unerwünschten Nebenwirkungen wie kleinen Verletzungen, da mit diesen keine kontrollierte Abtragung sichergestellt werden kann.

Ist das Ergebnis dauerhaft?

Wie lange das Ergebnis bestehen bleibt, hängt unter anderem vom individuellen Hautzustand ab. Oberflächliche Unregelmäßigkeiten lassen sich meist nachhaltig entfernen. Bei der Behandlung von Altersfältchen kann das Ergebnis über mehrere Jahre anhalten, wobei der natürliche Alterungsprozess der Haut nicht aufgehalten werden kann. Daher sind mehrmalige auffrischende Behandlungen empfehlenswert. Wenn die Mikrodermabrasion bei chronischen Hauterkrankungen zum Einsatz kommt, kann diese zwar oftmals die Symptome lindern, geht aber nicht gegen die Krankheitsursache vor, sodass erneut Beschwerden der Haut auftreten können.

 

Nach der Mikrodermabrasion wirkt die Haut wieder reiner und ebenmäßiger

Was kostet die Mikrodermabrasion und übernehmen die Krankenkassen die Kosten?

Da es sich bei einer Mikrodermabrasion im Regelfall um keinen medizinisch notwendigen Eingriff handelt, kommen die Krankenkassen nicht für die Kosten der Behandlung auf. Bei unseren Spezialisten kannst Du Dich individuell beraten lassen. Ein genauer Preis lässt sich nämlich nur schwer festlegen, da es immer auch darauf ankommt, aus welchem Grund Du eine Behandlung durchführen lassen möchtest, wie groß die zu behandelnde Fläche ist und natürlich auch, wie viele Sitzungen Du benötigst. Frage bei unseren Ärzten nach einem Beratungstermin!
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Alle wichtigen Informationen zusammengefasst

  • Bei der Mikrodermabrasion handelt es sich um eine moderne mechanische Peelingmethode, die zu einer kosmetischen Verbesserung der Hautstruktur führt, indem Schleifkristalle die oberste Hautschicht gezielt abtragen
  • Anwendungsgebiete der Mikrodermabrasion sind die Behandlung von Akne, Narben, einschließlich älteren Aknenarben, Dehnungsstreifen, feinen Falten, Pigmentstörungen, Hautunebenheiten, Verhornungen, Lichtschäden sowie bestimmten Hautkrankheiten wie Rosazea oder periorale Dermatitis
  • Während der Mikrodermabrasion bestehen meist keine Schmerzen. Nach der Behandlung kann es zu Rötungen kommen, sehr selten zu kleinen Hautblutungen
  • Ein sichtbar verbessertes Hautbild zeigt sich bereits nach wenigen Tagen
  • Um nachhaltige Ergebnisse erzielen zu können, sind in den meisten Fällen auffrischende Behandlungen empfehlenswert
  • Die Krankenkassen übernehmen nicht die Kosten für die Behandlung

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Quellen

Abeck, D.: Häufige Hautkrankheiten in der Allgemeinmedizin: Klinik, Diagnose, Therapie, Springer Verlag, 2. Auflage, 2011

Wörle, B. / Sattler, G.: Ästhetische Chirurgie. Verlag W. Kohlhammer. Stuttgart. 2007

S2k-Leitlinie Behandlung der Akne. Deutsche Dermatologische Gesellschaft (Stand: 2011)

 

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Die Mikrodermabrasion hat sich seit ihrer Einführung im Jahr 1985 in Italien zu einer der beliebtesten kosmetischen Behandlungen entwickelt. Im Gegensatz zu invasiven kosmetischen Verfahren besticht sie durch eine einfache Anwendung, ein geringes Risiko für Komplikationen sowie durch keine Ausfallzeiten für Betroffene.

Die meisten kennen sie, denn etwa 15% der Bevölkerung sind selbst von ihnen betroffen: Besenreiser – die rötlich, bläulich oder auch lilafarbenen, kleinen Gefäßverästelungen unter der Hautoberfläche. Obwohl sie im Normalfall mit keinerlei Beschwerden einhergehen, sind sie für die Betroffenen oftmals gerade im Sommer, wenn man vermehrt Haut zeigt, unangenehm und störend.

Plötzlich sind sie da: Streifen, welche sich etwa über Po, Oberschenkel, Arme oder die Brüste ziehen. Doch kein Grund zur Panik! Die Risse in der Unterhaut sind zwar meist nicht schön anzusehen, aber vollkommen harmlos. In unserem Beitrag erfährst Du, was genau es mit den Dehnungsstreifen auf sich hat, was Du dagegen unternehmen kannst und was bei der Vorbeugung neuer Streifen hilft.