Mit der Nasenkorrektur zur Wunschnase! - MOOCI

Nasenkorrektur - Jetzt alle Informationen erfahren

Die Nase ist der Mittelpunkt des Gesichts und vielen oftmals ein Dorn im Auge. Eine Nasenkorrektur kann nicht nur aus rein ästhetischen Gründen durchgeführt werden, sondern auch auf Grund einer medizinischen Indikation. Die Korrektur findet meist operativ statt. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, kleine Deformitäten minimal-invasiv zu korrigieren.

Dauer

90-180 Minuten

Ausfallzeit

1-2 Wochen

Stationär

1 Nacht

Was ist eine Rhinoplastik?

Bei der Rhinoplastik wird die Form der Nase verändert. Häufig handelt es sich hierbei um eine klassische Schönheitsoperation, jedoch kann der Eingriff auch medizinische Gründe haben, wenn zum Beispiel die Form der Nase die Atmung behindert. Die ästhetische Nasenkorrektur ist eine der schwierigsten und anspruchsvollsten Operationen und erfordert ein hohes Maß an Erfahrung.

 

Welche Deformitäten können behandelt werden?

Durch eine Nasenkorrektur können viele verschiedene Deformitäten korrigiert werden. Die häufigsten Korrekturen sind:

  • Höckernase
  • Länge der Nase
  • Sattelnase
  • Deformitäten der Nasenspitze
  • Verlauf des Nasenrückens
  • Niveau der Nasenwurzel
  • Veränderung der Nasenscheidewand
  • Größe der Nasenlöcher

Was muss vor der Operation beachtet werden?

Vor der Operation muss ein HNO-Arzt aufgesucht werden. Zudem wird ein EKG und ein Lungenröntgen durchgeführt, um so eine gründliche Voruntersuchung sicherzustellen. Etwa zehn Tage vor der Operation sollten in Absprache mit dem behandelnden Arzt blutgerinnungshemmende Medikamente, wie Aspirin abgesetzt werden. Auch das Rauchen sollte etwa vier Tage vor dem Eingriff eingestellt werden, da es die Durchblutung verringert und es zu Wundheilungsstörungen kommen kann. Sechs bis zwölf Stunden vor der Operation darf nichts mehr gegessen und getrunken werden.

Welche Techniken und Methoden gibt es bei der Nasenkorrektur?

Es gibt drei verschiedene operative Zugänge: die geschlossene, die halboffene und die offene Technik.

Geschlossene Technik:

Die geschlossene Technik kommt dann zum Einsatz, wenn eine einfachere Korrektur ohne große Veränderung der Nasenspitze vorgenommen wird. Es wird dabei ein sogenannter Schleimhautschnitt in den Nasenlöchern gesetzt und die Operation wird im Inneren der Nase durchgeführt. Der Operateur muss hierbei die endgültige Form durch Abtasten von Nasenspitze und Nasenrücken abschätzen. Eine Vergleichbarkeit der zurechtgeschnittenen Knorpel durch direkte Sicht ist nicht möglich. Vorteile dieser Methode bestehen darin, dass keine äußeren sichtbaren Narben zurückbleiben und nach der Operation kein Fadenzug notwendig ist, da sich die Fäden selbst auflösen. Bei sehr aufwendigen Operationen, bei denen der Mediziner auf eine sehr gute Übersicht angewiesen ist, kann die geschlossene Technik nicht zum Einsatz kommen.

Halboffene Technik:

Die halboffene Technik ist durch zwei Schnitte je Nasenloch gekennzeichnet, wodurch ein Herauslösen der Nasenflügelknorpel und ein anschließendes Umklappen dieser möglich sind. Dadurch ist das Setzen von Nähten und die Korrektur der Nasenspitze in begrenztem Ausmaß durchführbar.

Offene Technik:

Bei einer offenen Nasenkorrektur setzt der Mediziner hingegen zusätzlich einen kleinen Schnitt am Nasensteg, wodurch sich die äußere Haut vom Knorpel lösen lässt. Dadurch ist das gesamte Nasenskelett einschließlich Knochen, Knorpel und Scheidewand freigelegt und der Chirurg verfügt somit über eine bessere Übersicht und Sicherheit während des Eingriffs. Bei dieser Methode bleibt eine kleine, jedoch kaum sichtbare Narbe zurück.

 

Wie läuft die Operation ab?

Je nachdem, was Du korrigieren lassen möchtest, kommen unterschiedliche Techniken und Methoden zum Einsatz, um Deine Nase in die von Dir gewünschte Form zu bringen. Die Operation wird grundsätzlich unter Vollnarkose durchgeführt, um es für den Patienten so angenehm wie möglich zu machen. Wir stellen Dir die Abläufe der gängigsten Nasenkorrekturen etwas genauer vor.
Höckernase:
Soll lediglich eine Abtragung des Nasenhöckers und nicht zusätzlich eine Anhebung der Nasenspitze erfolgen, wenden Mediziner oftmals die geschlossene Technik an. Hierbei kommt es im ersten Schritt durch einen Schnitt zu einer Eröffnung und Anhebung des Knorpeldaches der Nase. Im Anschluss daran kann der Chirurg mithilfe eines Meißels den Höcker abtragen. Der letzte Schritt beinhaltet ein Brechen der Knochenbasis, wobei der Mediziner die seitlichen Teile in die Mitte schiebt, um einen neuen Nasenrücken zu bilden. Diese Verschiebung ist notwendig, um eine Verbreiterung des Nasenrückens, sogenanntes „open roof“, die nach der Höckerabtragung entsteht, zu verschmälern. Bei Anwendung der offenen Technik kommt es zur Durchtrennung der Haut am Nasensteg. Durch weitere Schnitte im Naseneingang können Mediziner das komplette Nasenskelett darstellen und korrigieren.
Nasenspitzenkorrektur:
In der Regel erfolgt die Korrektur der Nasenspitze mit der geschlossenen Technik. Dementsprechend setzen Mediziner Schnitte und Nähte im Inneren der Nase beziehungsweise über die Nasenlöcher. Lediglich für eine stärkere Formung der Spitze kommt die offene Technik zum Einsatz. Im Gegensatz zu anderen Nasenoperationen entfernt der Chirurg bei einer Nasenspitzenkorrektur kein Knochengewebe, sondern Knorpelgewebe und Weichteile. Je nach gewünschtem Ergebnis verkürzt der Operateur die vordere Nasenscheidewand und trägt Knorpel ab, beziehungsweise sorgt für dessen optimale Form. Beim Anheben der Nasenspitze ist dagegen eine Verschmälerung der Flügelknorpel erforderlich. Wünschst Du Dir jedoch eine vergrößerte Nasenspitze, dienen dafür oft Knorpeltransplantate aus Deinem eigenen Ohr oder Rippenbereich, die der Mediziner hieraus entnimmt und in die Nasenspitze einsetzt. Als Alternative stehen auch Kunststoffimplantate zur Verfügung. Gegebenenfalls kann zudem eine Verkleinerung der Nasenlöcher für ein besseres kosmetisches Gesamtbild sinnvoll sein.
Nasenverschmälerung und Korrektur einer Schiefnase:
Die Nasenverschmälerung findet in der Regel unter Vollnarkose statt und dauert etwa zwei Stunden. Welche Operationstechnik dabei zum Einsatz kommt, entscheidet der Operateur individuell von Fall zu Fall.

Im ersten Schritt der Operation setzt der Mediziner einen kleinen Schnitt im Bereich des Nasenstegs, wodurch ein Zugang zum Skelett und Gewebe des Nasenrückens entsteht. Zu beachten ist dabei, dass keine Verletzung der empfindlichen Schleimhäute erfolgen darf. Nun trägt der Chirurg alle Weichteile, die sich über dem Nasenknochen befinden, ab und entfernt Überschüssiges. Falls überschüssiges Gewebe ursächlich für die überproportional große Nase war, ist keine Behandlung des Knochens mehr erforderlich und die Operation ist beendet.

 

Ist jedoch die Knochenform der Auslöser für eine zu große oder zu breite Nase, sorgt der Operateur für eine Abtrennung der knochigen Anteile. Anschließend schiebt er die durchtrennten Nasenbeine wieder zusammen und passt das Skelett auf die Veränderung an. Gegebenenfalls kann der Mediziner auch die Nasenflügel verkleinern, indem er hierbei einen schmalen Schnitt an der Unterseite des jeweiligen Nasenflügels durchführt und auch hier Gewebe entnimmt. Eine Verkleinerung der Nasenlöcher ist ebenfalls durch Erhöhung der Projektion der Nase möglich.

Im letzten Schritt der Behandlung vernäht der Facharzt alle Schnitte und legt Tamponaden durch die Nasenlöcher. Spezielle Pflaster auf dem Nasenrücken und den Nasenflügeln, sowie eine Nasenschiene schützen die Nase in der Heilungsphase.

 

Bei der Korrektur einer Schiefnase verschafft sich der Chirurg als erstes Zugang zum Knorpel- und Knochenbau der Nase. Im Bereich der vorderen Nasenscheidewand setzt er einen kleinen Schnitt und durchtrennt das Schleimhautgewebe, das sich über dem Knochen befindet. Es folgen die Korrektur und Rekonstruktion der Form der Nasenscheidewand. Hierfür hat der Mediziner im Vorfeld Eigenknorpel an anderen Stellen, wie zum Beispiel der Ohrmuschel entnommen, falls nicht genügend Knorpelmaterial in der Nase vorhanden ist, etwa nach Unfällen. Dieses Knorpelgewebe transplantiert er nun in die Nase, was die Formveränderung unterstützt und ein Absinken des Nasenrückens vermeidet.

Bei ausreichendem Knorpelmaterial in der Nase ist keine Transplantation notwendig.
Anschließend kommt es ebenfalls zur Durchtrennung der Knochen der Nasenpyramide. Dies ist erforderlich, um die Knochen danach in die gewünschte Form der symmetrischen Mittellinie zu rücken. Im letzten Schritt setzt der Operateur spezielle Stützelemente über die begradigte Nasenscheidewand ein, wodurch eine optimale Heilung gewährleistet ist. Die Stützelemente können unter anderem Schienen oder Folien sein, deren Entfernung ungefähr zwei Wochen nach dem Eingriff erfolgt. Durch die Begradigung der Nasenscheidenwand und der eventuellen Transplantation von Knorpelgewebe, erhält Deine Nase nicht nur eine neue, schöne Form, sondern beseitigt ebenfalls die Beschwerden einer erschwerten Atmung. Zudem lassen sich so die Risiken einer Nasennebenhöhlenentzündung deutlich reduzieren.

 

Was muss nach der Operation beachtet werden?

Nach der Operation wird der Patient zur Beobachtung über Nacht behalten. Es werden mittel bis starke Schmerzen auftreten, die jedoch durch die entsprechenden Medikamente gut behandelt werden können. Am Tag nach der Operation wird der Verband gewechselt und, je nach Eingriff, wird der Patient entlassen.

Wurde die Nase gebrochen, so wird sie bereits während der Operation durch einen Gips oder Kunststoff geschient. Dies bleibt für etwa sieben bis zehn Tage auf der Nase, um einen optimalen Heilungsprozess zu garantieren.

Bei jeder Korrektur werden Tamponaden eingesetzt, um eine Stabilisierung von innen zu sichern. Diese werden am Folgetag entfernt, was nicht schmerzhaft sein sollte. Die Schleimhautnähte lösen sich in den Tagen nach der Operation von selbst auf, die Nähte beim Nasensteg müssen nach etwa einer Woche entfernt werden. In der Woche nach der Operation sollte versucht werden, den Kopf relativ ruhig zu halten und intensive Bewegungen zu vermeiden. Außerdem sollte mit leicht erhöhtem Kopf und Oberkörper geschlafen werden. Um die Schwellungen im Gesicht zu reduzieren, können diese gekühlt werden.

Welche Risiken und Nebenwirkungen bringt die Nasenkorrektur?

Wie bei jeder Operation kann es zu postoperativen Komplikationen kommen.

Die Nase ist sehr stark durchblutet, wodurch es nur sehr selten zu Infektionen kommt. Es kann allerdings zu oberflächlichen Hautinfektionen unter dem Verband/Gips kommen, die jedoch gut behandelt werden können. Es sollte gut darauf geachtet werden und im Falle eines Auftretens mit dem jeweiligen Spezialisten gesprochen werden.

Kopfschmerzen sind ein häufiges Thema, die durch die Schleimhautschwellung entstehen können, allerdings mit der Abheilung zurückgehen. Nach der Operation kann es zusätzlich zu einer Störung des Geruchssinns kommen, was jedoch wieder vollständig zurückgeht.

Nasenkorrektur ohne operativen Eingriff?

Unregelmäßigkeiten können allein mit Fillern korrigiert werden und benötigen daher oftmals keinen operativen Eingriff. Allerdings kann eine Unterspritzung nicht bei jeder Deformität angewendet werden. Filler können die Höckernase, die Sattelnase, eine unebene/eingefallene Nasenspitze und eine tiefe Nasenwurzel korrigieren. Der am häufigsten eingesetzte Filler ist Hyaluronsäure. Der Eingriff dauert lediglich 20 Minuten, ist äußerst risikoarm und das Ergebnis ist sofort sichtbar. Allerdings ist dieses nicht von Dauer. Je nach Patient hält es zwischen sechs und zwölf Monaten an.

Um herauszufinden, ob sich diese Methode eignet, solltest Du den entsprechenden Spezialisten aufsuchen.

 

Was kostet eine Nasenkorrektur?

Operativ beginnen die Kosten bei 5900 Euro im Durchschnitt. Nicht operativ beginnen die Kosten bei 290 – 380 Euro.

Das Wichtigste zu der Nasenkorrektur/Rhinoplastik kurz zusammengefasst:

  • Die Rhinoplastik korrigiert ästhetische und medizinische Probleme an der Nase.
  • Die Wahl der richtigen operativen Technik hängt von der Art der Korrektur und dem gewünschten Ergebnis ab.
  • Manche Unregelmäßigkeiten können auch ohne Operation, mit sogenannten Fillern, behandelt werden.
  • Die Ausfallzeit beträgt in etwa ein bis zwei Wochen, die von Schwellungen und Schmerzen begleitet werden.
  • Nach der Behandlung kann es zu postoperativen Komplikationen, wie Infektionen, kommen.
  • Eine operative Rhinoplastik kostet in etwa 5.900 Euro aufwärts. Die Kosten für eine nicht operative Nasenkorrektur starten bei 290 – 380 Euro.

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Die Nase ist der Mittelpunkt des Gesichts und vielen oftmals ein Dorn im Auge. Eine Nasenkorrektur kann nicht nur aus rein ästhetischen Gründen durchgeführt werden, sondern auch auf Grund einer medizinischen Indikation. Die Korrektur findet meist operativ statt. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, kleine Deformitäten minimal-invasiv zu korrigieren.