Lipödem: Wenn Beine und Arme plötzlich anschwellen - MOOCI

Lipödem - Jetzt alle Informationen erfahren

Viele Frauen schämen sich, wenn sie unter voluminösen Beinen leiden. Das Tragen von kurzen Röcken oder Hosen ist für Betroffene dann meist unvorstellbar. Wenn endlose Diäten und Sport zu keiner Besserung geführt haben und die Beine noch dazu aus unerklärlichen Gründen schmerzen, können diese Faktoren auf ein Lipödem hinweisen, was jedoch nicht mit Übergewicht gleichzusetzen ist, da es auch bei schlanken Frauen auftreten kann. Woran Du noch erkennen kannst, ob Du unter einem Lipödem leidest und welche Behandlungsmöglichkeiten Dir zur Verfügung stehen, erklären wir Dir im folgenden Beitrag.

Dauer

1-4 Stunden

Ausfallzeit

3-5 Tage

Stationär

Nicht notwendig

Was versteht die Medizin darunter?

Unter einem Lipödem verstehen Mediziner eine Fettverteilungsstörung, die meist an den Beinen, teilweise auch im Gesäß- und Hüftbereich vorkommt. Im fortgeschrittenen Stadium sind oft auch die Arme betroffen. Häufig ist zusätzlich zu dem vermehrten Fettgewebe der Unterhaut noch Wasser eingelagert, in der medizinischen Fachsprache als „Ödem“ bezeichnet. Allgemein bekannt ist die Erkrankung ebenfalls unter den Begriffen „Reiterhosenphänomen“ und „Säulenbein“.

 

Was sind die Ursachen?

Wodurch sich die Fettzellen vergrößern und vermehren, ist bislang nicht vollständig geklärt.
Da fast ausschließlich Frauen unter einem Lipödem leiden, gehen medizinische Experten von einer wichtigen Rolle des weiblichen Hormons Östrogen bei der Krankheitsentstehung aus. Für diese Theorie spricht, dass Fettzellen durch spezielle Andockstellen, sogenannte Rezeptoren, auf ihren Oberflächen auf Östrogen reagieren können.

Die wenigen Männer, die von einem Lipödem betroffen sind, leiden meist unter hormonellen Störungen, wie beispielsweise einem Testosteronmangel. Dies stellt einen weiteren Anhaltspunkt für die Beteiligung von Hormonen an der Entstehung eines Lipödems dar. Durch gehäuftes Auftreten von Lipödemen innerhalb der Familie ist ebenfalls eine genetische Veranlagung wahrscheinlich. Offenbar spielen hierbei Gene, die bei der Bildung des Gefäßsystems beteiligt sind, eine entscheidende Rolle.

Zur Wassereinlagerung kommt es durch eine Durchlässigkeitsstörung der kleinsten Blutgefäße, Kapillaren genannt. Zusätzlich verstopfen die vielen Fettzellen im Bindegewebe die feinen Öffnungen der Kapillaren, wodurch kein ausreichender Abtransport der Flüssigkeit aus dem Gewebe erfolgen kann.

Eine weitere Theorie ist, dass bei den Betroffenen die Venenklappen nicht mehr richtig funktionieren oder sogar ganz kaputt sind, wodurch das Blut in die Beine sinkt und sich Wasser einlagert. Dadurch entstehen wiederum kleine Entzündungen und der Körper beginnt, mehr Fett einzulagern. Durch die vermehrte Fetteinlagerung entsteht Druck und auf diese Weise wieder mehr Wasser. Auf diese Weise schließt sich der Kreis.

Nach heutigem Erkenntnisstand gibt es jedoch keine Hinweise darauf, dass ein Lipödem durch falsche Ernährung oder mangelnde Bewegung bedingt ist.

Wie sehen die Symptome aus?

Das Lipödem ist durch eine Vermehrung des Fettgewebes vor allem an den Beinen gekennzeichnet, kann aber auch an den Armen und im Gesäß- und Hüftbereich auftreten. In der Regel handelt es sich um eine symmetrische Ausprägung des Lipödems, das bedeutet, dass beide Arme und/oder Beine betroffen sind. Jedoch bleiben Hände und Füße generell ausgespart, sodass sich am Übergang das Fettgewebe darüberlegen kann und ein charakteristischer „Fettkragen“ entsteht.

Typisch für ein Lipödem sind des Weiteren ein Spannungsgefühl und Schmerzen in den entsprechenden Körperregionen, die teilweise so stark ausgeprägt sein können, dass Leidtragende sich kaum noch bewegen können. Es besteht ebenfalls eine erhöhte Neigung zu Blutergüssen, sodass blaue Flecken häufig bereits bei leichteren Verletzungen entstehen.
Oftmals sind auch kleine Knoten im betroffenen Unterhautfettgewebe tastbar, die im Laufe der Erkrankung an Größe zunehmen können.

Was ist der Unterschied zu einem Lymphödem?

Ein Lymphödem entsteht infolge einer Transportstörung im Lymphgefäßsystem. Stoffe wie Wasser und Proteine dringen in das Gewebe ein, wodurch Entzündungen und Langzeitschäden im Bindegewebe entstehen können. Die durch das Lymphödem hervorgerufene Schwellung ist meist asymmetrisch, tritt demzufolge beispielsweise nur an einem Bein auf. Im Gegensatz zum Lipödem kann die Schwellung bis zu den Finger- und Zehenkuppen reichen.

Von einem Lymphödem Betroffene empfinden meist keine Schmerzen bei Druck und Berührung. Ebenfalls treten blaue Flecken nicht im Übermaß auf. Die Haut fühlt sich allgemein prall an und spannt. Beim Lipödem stellt sich die Haut hingegen als weiche „Orangenhaut“ dar, die durch Dellen gekennzeichnet sein kann.

Ein weiteres Kriterium anhand dessen der Arzt das Lipödem von einem Lymphödem unterscheiden kann, ist das sogenannte Stemmer-Zeichen. Beim Lymphödem lässt sich keine Hautfalte an den Finger- beziehungsweise Zehenrücken abheben, das Stemmer-Zeichen ist positiv. Beim Lipödem ist dies jedoch möglich, sodass Mediziner hier von einem negativen Stemmer-Zeichen sprechen.

Welche Folge kann die Erkrankung haben?

Bei ausbleibender Behandlung kann sich nach einiger Zeit zusätzlich Lymphflüssigkeit stauen, wobei Mediziner dann von einem Lipolymphödem sprechen. Das Gewebe schwillt dadurch weiter an und Betroffene leiden zunehmend unter Bewegungsstörungen. Selbst einfache Tätigkeiten, wie kurze Wegstrecken, stellen dann eine Belastung dar. Durch das vermehrte Gewicht der Extremitäten kann es ebenfalls zu Fehlstellungen der Gelenke bis hin zu einer Arthrose kommen. Des Weiteren leiden betroffene Personen häufig psychisch unter dem mit einem Lipödem verbundenen Aussehen, was zu einer zusätzlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führt.

Wer ist davon betroffen?

Unter einem Lipödem leiden meistens Frauen, besonders in Phasen der Hormonumstellung.
Darunter fallen die Zeit während und nach der Pubertät, in der Schwangerschaft sowie in den Wechseljahren. Männer hingegen erkranken sehr selten an einem Lipödem. Bei ihnen steht die Krankheit meist in Verbindung mit einem Leberschaden, hormonellen Erkrankungen oder einer Hormonbehandlung und tritt oftmals erst im mittleren Lebensalter auf.

 

Welche unterschiedlichen Stadien gibt es?

Beim Lipödem unterscheiden medizinische Experten nach Struktur und Oberfläche der Haut folgende Stadien:

Im Stadium 1 ist die Fettverteilung in der Unterhaut noch gleichmäßig und es liegt eine glatte Hautoberfläche vor.

Das Stadium 2 ist durch eine Knötchenbildung im Unterhautfettgewebe gekennzeichnet.
Die Hautoberfläche ist uneben und wellenartig, vergleichbar mit einer Cellulite. Es treten Schmerzen auf.

Im Stadium 3 schreitet die vermehrte Bindegewebsbildung im Gewebe der Unterhaut zunehmend fort, wodurch sich der betroffene Bereich verhärten kann. Es entstehen deutliche Fettwülste und die Schmerzen nehmen weiter zu.

Was passiert vor einer Operation?

Vor einer operativen Fettabsaugung, in der medizinischen Fachsprache als Liposuktion bezeichnet, findet ein ausführliches Beratungsgespräch mit Deinem behandelnden Chirurgen statt, in dem dieser Dir den genauen Ablauf schildert und Dich über mögliche Risiken und Komplikationen aufklärt. Sollten beispielsweise Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen oder Krebsleiden in der Vorgeschichte aufgetreten sein, muss der Mediziner prüfen, ob eine entsprechende operative Behandlung bei Dir überhaupt möglich ist. Des Weiteren sollte kurz vor der Operation eine manuelle Lymphdrainage erfolgen.

Was muss ich vor dem Eingriff beachten?

Etwa zwei Wochen vor der Liposuktion solltest Du möglichst auf Nikotin verzichten. Ebenfalls solltest Du eine Woche vor der Operation keine blutverdünnenden Medikamente, wie beispielsweise Aspirin, Plavix, ASS, Thrombo ASS oder Marcoumar einnehmen. Des Weiteren solltest Du wissen, dass nach einer Entstauungstherapie und Gewichtsreduktion großes, schlaffes Hautgewebe zurückbleiben kann, sodass hierbei eine sogenannte Dermolipektomie, umgangssprachlich als Hautstraffung bezeichnet, sinnvoller sein kann als eine Fettabsaugung. Außerdem weisen wir darauf hin, dass bei einer Liposuktion unter Umständen nur eine Entfernung einer begrenzten Menge an Fett möglich ist, sodass bei stark ausgeprägten Lipödemen meist mehrere operative Sitzungen notwendig sind.

Wie genau verläuft der Eingriff?

Prinzipiell ist eine Liposuktion sowohl unter Vollnarkose als auch unter örtlicher Betäubung möglich. Der Vorteil einer Vollnarkose besteht darin, dass der Mediziner mehr Fett absaugen kann als unter lokaler Betäubung, wodurch weniger Sitzungen notwendig sind. Der Eingriff kann ambulant oder stationär erfolgen.

Zu Beginn der Liposuktion leitet der Arzt über eine Kanüle eine sogenannte Tumeszenz-Lösung in das Lipödem-Gewebe. Dabei handelt es sich um eine spezielle Spülflüssigkeit, die unter anderem aus physiologischer Kochsalzlösung, Adrenalin und gegebenenfalls einem lokalen Betäubungsmittel besteht. Nach Verteilung der Flüssigkeit im Fettgewebe kann der Chirurg die Fettzellen anschließend mit einer feinen Kanüle absaugen.
Wie lange eine Fettabsaugung dauert, hängt immer vom Umfang und der verwendeten Technik ab. Rechnen solltest Du jedenfalls mit ein bis vier Stunden pro Sitzung.

Welche verschiedenen Techniken/ Methoden gibt es?

Zur Unterstützung des Absaugens können verschiedene Techniken zum Einsatz kommen.
Bei der Wasserstrahl-assistierten Liposuktion erleichtert ein fächerförmiger Wasserstrahl das Herauslösen des Fettes. Die Vibrations-Liposuktion ist eine angewandte Technik, bei der kleine vibrierende Kanülen zum Einsatz kommen, die sich bis zu 80 Mal pro Sekunde bewegen.

Was muss ich nach der Behandlung beachten?

Nach dem operativen Eingriff erhältst Du eine spezielle Kompressionswäsche, die Du ungefähr sechs Wochen an den abgesaugten Arealen tragen musst. Schmerzen können postoperativ auftreten, die jedoch meist vergleichbar mit einem Muskelkater sind. Falls notwendig, bekommst Du schmerzstillende Medikamente verschrieben. Nach einer etwa dreitägigen Erholungsphase kannst Du wieder Deinen gewohnten Aktivitäten nachgehen. Auf Sport solltest Du jedoch noch circa zwei Wochen verzichten.

Ebenfalls beachten solltest Du, dass nach der Liposuktion häufig Blutergüsse und Schwellungen auftreten, wobei Du nach etwa 14 Tagen mit einem vorläufigen Ergebnis rechnen kannst. Nach drei bis sechs Monaten zeigt sich das endgültige Resultat.

Um die Wundheilung zu fördern sowie den Lymphfluss und die Durchblutung zu steigern, sind sogenannte endermologische Massagen, spezielle Bindegewebsmassagen ratsam.
Ein Verzicht auf Alkohol und Nikotin während der Wundheilungsphase wirkt sich ebenfalls positiv auf die Durchblutung aus.

 

Gibt es auch nicht-operative Methoden?

Konservative Behandlungsmöglichkeiten stellen nicht-operative Methoden dar und umfassen unter anderem das Tragen von Kompressionsverbänden, die manuelle Lymphdrainage und die komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE).

Im frühen Stadium 1 der Erkrankung können Kompressionsverbände oder -strümpfe eine zunehmende Wassereinlagerung im Gewebe reduzieren und dadurch verhindern, dass sich infolge des Lipödems ein Lymphödem bildet. Die Kompressionsstrümpfe solltest Du an mindestens drei Tagen in der Woche tragen und stets bei sportlichen Aktivitäten.

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapie, bei der durch einen Physiotherapeuten ausgeführte Griff- und Massagetechniken zu einer Aktivierung des Lymphsystems führen.
Ziel hierbei ist es, die Lymphgefäße so zu stimulieren, dass ein besserer Abtransport von Lymphflüssigkeit erfolgen kann. In der Regel musst Du mit drei bis vier Behandlungen pro Woche rechnen, die jeweils etwa eine Stunde dauern.

Die komplexe physikalische Entstauungstherapie ist eine Kombination aus mehreren Maßnahmen, die Du lebenslang durchführen solltest, da die Ödeme sonst erneut entstehen können. Die Behandlung beinhaltet die manuelle Lymphdrainage, das Tragen von Kompressionsverbänden, Krankengymnastik und eine intensive Hautpflege. Da die KPE jedoch keine Auswirkung auf das Fettgewebe hat, ist eine Liposuktion zur Entfernung des Fettgewebes bei erfolgreicher Entwässerung des Lipödems ratsam.

Kann ich die Erkrankung vorbeugen?

Da das Lipödem auf eine genetische und eine hormonelle Ursache zurückzuführen ist, ist eine Vorbeugung nahezu unmöglich. Zwar kannst Du durch ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung die Erkrankung nicht verhindern, dennoch sind manche Spezialisten der Ansicht, dass dadurch bei den Vorstufen des Lipödems eine Verzögerung des Krankheitsverlaufes eintreten kann. Ein solch gesunder Lebensstil hilft Dir ebenfalls dabei besser einordnen zu können, ob Du wirklich von einem Lipödem betroffen bist oder es sich doch um reine Gewichtszunahme handelt.

Geeignete Sportarten, die das Gewebe durch sanfte Bewegung entlasten, sind unter anderem Schwimmen, Spazierengehen, Wandern und Aerobic. Bei solchen Aktivitäten, die nicht im Wasser stattfinden, ist es ratsam, währenddessen Kompressionsstrümpfe zu tragen.

Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?

Zwar gilt die operative Fettabsaugung mittlerweile als Standardmaßnahme bei einem Lipödem, dennoch zahlen die Krankenkassen derzeit nicht für diese Behandlungsmethode. Es erfolgt lediglich eine Kostenübernahme für konservative Maßnahmen, beispielsweise Lymphdrainagen oder Kompression.

 

Alle wichtigen Informationen zusammengefasst

  • Bei einem Lipödem handelt es sich um eine Fettverteilungsstörung, die vor allem an den Beinen, aber auch an den Armen und im Gesäß- und Hüftbereich auftreten kann
  • Verantwortlich für das Krankheitsbild sind wahrscheinlich Hormone und eine genetische Veranlagung
  • Betroffen sind in der Regel Frauen, vor allem in Phasen einer Hormonumstellung
  • Charakteristisch für das Lipödem ist eine starke Vermehrung des Fettgewebes vor allem an den Beinen. Hände und Füße bleiben meist ausgespart. Außerdem treten Schmerzen auf und es besteht eine erhöhte Neigung zu Blutergüsse
  • Chirurgisch lässt sich das Lipödem mittels einer Fettabsaugung (Liposuktion) behandeln
  • Nicht-operative Therapiemethoden umfassen unter anderem das Tragen von Kompressionsverbänden, die manuelle Lymphdrainage und die komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE)
  • Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für konservative Behandlungen, nicht jedoch für eine Liposuktion

 

Quellen

Apotheken Umschau

Lipödem Hilfe Deutschland e.V.

Info Medizin

Wie finde ich den richtigen Arzt?

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Viele Frauen schämen sich, wenn sie unter voluminösen Beinen leiden. Das Tragen von kurzen Röcken oder Hosen ist für Betroffene dann meist unvorstellbar. Wenn endlose Diäten und Sport zu keiner Besserung geführt haben und die Beine noch dazu aus unerklärlichen Gründen schmerzen, können diese Faktoren auf ein Lipödem hinweisen, was jedoch nicht mit Übergewicht gleichzusetzen ist, da es auch bei schlanken Frauen auftreten kann. Woran Du noch erkennen kannst, ob Du unter einem Lipödem leidest und welche Behandlungsmöglichkeiten Dir zur Verfügung stehen, erklären wir Dir im folgenden Beitrag.

Kleinere Fettpolster können neben der klassischen Fettabsaugung auch mit der Kryolipolyse behandelt werden. Dabei wird mithilfe eines speziellen Aufsatzes das Gewebe angesaugt, Unterdruck erzeugt und anschließend für einige Sekunden stark abgekühlt. Die Fettzellen sterben durch die Kälte ab und werden innerhalb einiger Wochen vom Körper ausgeschieden.

Nach einer Schwangerschaft oder starken Gewichtsreduzierung bleibt oftmals eine unschöne Hautschürze übrig. Bei einer Bauchdeckenstraffung wird die überschüssige Haut entfernt und der Bauch gestrafft.

So gut wie jeder kennt die schlangenförmigen, knotenähnlich verdickten Venen, die sich typischerweise an den Beinen befinden – es geht um Krampfadern. Jeder fünfte Erwachsene ist von ihnen betroffen. Obwohl Venenbeschwerden häufiger denn je sind, herrscht bei einigen Unwissen über die Ursachen, die Symptome und die möglichen Folgen von Krampfadern.

Viele Frauen schämen sich, wenn sie unter voluminösen Beinen leiden. Das Tragen von kurzen Röcken oder Hosen ist für Betroffene dann meist unvorstellbar. Wenn endlose Diäten und Sport zu keiner Besserung geführt haben und die Beine noch dazu aus unerklärlichen Gründen schmerzen, können diese Faktoren auf ein Lipödem hinweisen, was jedoch nicht mit Übergewicht gleichzusetzen ist, da es auch bei schlanken Frauen auftreten kann. Woran Du noch erkennen kannst, ob Du unter einem Lipödem leidest und welche Behandlungsmöglichkeiten Dir zur Verfügung stehen, erklären wir Dir im folgenden Beitrag.

Die meisten kennen sie, denn etwa 15% der Bevölkerung sind selbst von ihnen betroffen: Besenreiser – die rötlich, bläulich oder auch lilafarbenen, kleinen Gefäßverästelungen unter der Hautoberfläche. Obwohl sie im Normalfall mit keinerlei Beschwerden einhergehen, sind sie für die Betroffenen oftmals gerade im Sommer, wenn man vermehrt Haut zeigt, unangenehm und störend.