Aknenarben adé, hallo ebenmäßige Haut! - MOOCI
Aknenarben adé, befreie Deine Haut von den Überbleibseln der Unreinheiten!

Circa 85% der Bevölkerung leidet mindestens einmal im Leben unter Akne. Das macht sie zur häufigsten Hauterkrankung weltweit. Dabei ist jeder von uns unterschiedlich stark betroffen, man wird die nervigen Pickelchen aber meist spätestens ab dem 30. Lebensjahr los. Für viele hört das Leiden hier jedoch nicht auf. Im Laufe der Zeit und ja besonders durch zu viel Herumdrücken, können sich unschöne Narben entwickeln. Du bist davon ebenfalls betroffen? Keine Sorge, wir zeigen Dir heute, wie du diese unschönen Überbleibsel wieder los wirst.

Wie können Aknenarben überhaupt entstehen?

Akne kann in schweren Fällen bleibende Narben hinterlassen, die auch nach Jahren nicht verschwinden. Dies kann entweder bei einer besonders schwerwiegenden Form der Akne passieren oder wenn Du Pickel und Mitesser selbst ausdrückst. Dadurch kannst Du nämlich die feinen Äderchen, Talgdrüsen und das Gewebe rund um den Pickel zerstören und Entzündungen verursachen. Dabei können sich zusätzlich Bakterien einnisten und die betroffene Stelle weiter entzünden. Ist diese Entzündung anschließend zurückgegangen, ersetzt der Körper das geschädigte Hautgewebe durch neues Material und es entsteht eine Narbe. Narben bilden sich immer dann, wenn die Epidermis und Dermis, die obersten Hautschichten, verletzt sind, da das neue Material in seinem Aufbau nicht mit der ursprünglichen Haut ident ist. Der Körper ersetzt die Wunde durch Granulationsgewebe und füllt sie mit kollagenen Bindegewebsfasern auf. Dadurch können zwei Arten von Aknenarben entstehen:

Sind die Bindegewebsfasern besonders eng aneinander gelagert, zieht sich die Haut an dieser Stelle zusammen und wirkt eingefallen. In diesem Fall spricht man von einer atrophischen Narbenbildung. Diese Art von Narben nennt man umgangssprachlich „Eispickelnarben“ aufgrund der punktuellen Vertiefung und entstandenen Grübchen. Bei der Wundheilung kann der Körper aber genauso einen Überschuss an Bindegewebsfasern produzieren, sodass ein Wulst entsteht. Das minderwertige Gewebe wirkt dicker, liegt merklich über den umgebenden Hautniveau und kann Schmerzen oder Juckreiz verursachen. Man spricht somit von einer hypertrophen Narbenbildung, die meist bei Menschen mit genetischer Veranlagung auftritt. In äußerst seltenen Fällen kann eine hypertrophe Narbe unkontrolliert weiter wuchern und sich in andere Hautbereiche ausdehnen. Diese Wundheilungsstörung bezeichnet man als Keloid. Sie tritt jedoch eher nach Verbrennungen und Verätzungen auf.

Wie jede andere Narbe, verblassen auch Aknenarben nach Jahren immer mehr. Doch Aknenarben unterscheiden sich nicht nur im Aussehen von der umliegenden, gesunden Haut: Im Narbengewebe können sich keine Talg- und Schweißdrüsen bilden, das Haarwachstum ist gehemmt und die Durchblutung sowie Feuchtigkeitsversorgung an der betroffenen Stelle ist stark beeinträchtigt. Zudem enthält das Narbengewebe kaum elastische Fasern, und die Stelle verhärtet somit.

Wie kannst Du nun Aknenarben wieder loswerden?

Je nach Beschaffenheit, Größe und Form der Narben gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Milderung von Aknenarben. Eine völlige Entfernung der Narben ist nämlich nicht möglich. Dein Hautbild verbessert sich jedoch im Laufe der Jahre von allein, beziehungsweise mit Hilfe von regelmäßigen Peelings, Massagen zur besseren Durchblutung und einer gesunden Ernährung. Entscheidest Du Dich für eine Behandlung bei Deinem Arzt, hast Du die Möglichkeit zwischen Fruchtsäure- und chemischen Peelings, der Mikrodermabrasion, dem Microneedling, der Kältetherapie, einer Unterspritzung und einer Behandlung mit Hilfe eines Lasers.

Fruchtsäurepeelings eignen sich besonders bei Folgen von Akne und sind als Präparate für Zuhause und bei Deinem Arzt in unterschiedlicher Konzentration erhältlich. Je nach Schweregrad Deiner Narben wählt Dein Arzt den passenden Konzentrationsgehalt des Peelings. Normalerweise brauchst Du bei dieser Methode mehrere Behandlungen für eine sichtbare Verbesserung und musst zudem auf ausreichend Sonnenschutz nach der Behandlung achten. Chemische Peelings sind meist etwas stärker und bestehen aus Fruchtsäuren, Salicylsäure oder Trichloressigsäure. Sie dringen bis in die tieferen Gewebeschichten der Haut ein und unterstützen eine schnelle Hauterneuerung. Auch hier gilt: Ausreichender Sonnenschutz nach der Behandlung! Aufgrund der aggressiven Wirkungsweise und möglichen Nebenwirkungen wie Rötungen und Pigmentverschiebungen, verwenden Ärzte chemische Peelings jedoch nur bei besonders schweren Vernarbungen.

Neben Peelings gibt es ebenso die Möglichkeit der Mikrodermabrasion. Dabei trägt der behandelnde Arzt die oberen Hautschichten mechanisch mit kleinen Kristallen ab und löst so Verhornungen der Haut ab. Diese Methode ist gerade bei hypertrophen Narben, trockener Haut und großen Poren zu empfehlen. Du solltest die Behandlung jedoch in regelmäßigen Abständen mehrmals durchführen lassen, um ein andauerndes Ergebnis zu bekommen. Bei einem Microneedling fügt der Arzt Deiner Haut kleine Verletzungen mit Hilfe eines Dermarollers zu, der mit feinen 0,5 mm kurzen Nadeln in die oberste Hautschicht sticht, und somit die Haut dazu anregt, die Verletzungen zu reparieren. Sie produziert somit vermehrt Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure, die zusätzlich bei alten Aknenarben Verbesserungen erzielen. Ähnlich wie beim Microneedling wird bei einer Lasertherapie ebenfalls die Haut gezielt verletzt, um den natürlichen Selbstheilungsprozess zu aktivieren.  

Bei atrophischen Narben gibt es die Möglichkeit, Hyaluronsäure unter die Vertiefung spritzen zu lassen, um die unebene Stelle aufzufüllen. Der Nachteil dieser Behandlung: Da Dein Körper Hyaluronsäure abbaut, ist das Ergebnis nicht von Dauer. Dein Arzt kann aber genauso hypertrophe Narben mit einer Unterspritzung behandeln. Mit Hilfe von Kortison kann der Körper nämlich das Narbengewebe abbauen, wodurch die Erhebung schrumpfen. In besonders schlimmen Fällen kann Dein Arzt zur Kältebehandlung oder Kryotherapie greifen: Dabei vereist er das Narbengewebe mit flüssigem Stickstoff, um es anschließend chirurgisch zu entfernen. Für ein vollständiges Ergebnis musst Du dabei mit circa zwei bis acht Sitzungen im Abstand von jeweils vier Wochen rechnen.

Alles Wichtige über Aknenarben und wie Du sie wieder los wirst noch einmal kurz zusammengefasst:

  • Durch Ausdrücken von Pickeln und Mitessern erhöhst du das Risiko einer Narbenbildung
  • Aknenarben können entweder atrophisch, nach innen gekehrt, oder hypertrophisch, nach außen gewölbt sein
  • Je nach Schweregrad Deiner Akne und anderen Faktoren wie zum Beispiel Deinem Alter, gibt es verschiedene Möglichkeiten Deine Aknenarben zu behandeln
  • Unter anderem können auch chemische Peelings oder Microneedling bei der Behandlung von Aknenarben helfen
  • Die für Dich geeignete Behandlung findest Du am besten während eines Untersuchungsgespräch mit Deinem Arzt heraus

 

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