Gesundheitswesen und Digitalisierung? Ja das geht! - MOOCI. Die Qualitätsinstanz
Gesundheitswesen und Digitalisierung? Ja das geht!

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir für Dich über die PRAEVENIRE Gesundheitstage berichtet, die 2019 Jahr bereits zum vierten Mal in Stift Seitenstätten in Niederösterreich stattfanden. Das Überthema in diesem Jahr war „Initiative Gesundheit 2030“, welches vom Präsidenten des Verein PRAEVENIRE, Hans Jörg Schelling, ins Leben gerufen wurde. Vom 15.-17. Mai kamen sehr viele Experten aus dem Gesundheitsbereich zu Wort. Vorlesungen, Workshops, aber auch Bloggertalks standen in den drei Tagen auf dem Veranstaltungsplan. Ziel der Beteiligten war und ist es, dass sich das Gesundheitssystem ändert und die Patienten den größten Nutzen für sich beanspruchen können. Das gilt auch für das Austrian Health Forum vom Senat der Wirtschaft. MOOCI war bei beiden Events vertreten, und zwar durch unseren Geschäftsführer Janis Jung. Wir haben kurz für Dich die wichtigsten Inhalte und Ergebnisse zusammengefasst.

Digitale Informationssuche zu Krankheiten und Ärzten…

…so lautete das Thema, zu dem Janis Jung seine Keynote auf den PRAEVENIRE Gesundheitstagen hielt. Immer mehr Menschen verlagern die Suche nach einem Arzt in die virtuelle Welt, dementsprechend reagieren auch die Ärzte, denn ein guter Internetauftritt ist ein großer Pluspunkt, um das Vertrauen der Patienten zu gewinnen. Doch wie die meisten wissen, ist nicht alles Gold was glänzt und so lassen sich auch online Ärzte finden, die mehr versprechen, als sie letztendlich einhalten können. Dadurch entstehen auf der Seite der Patienten Unsicherheiten darüber, welchem Spezialisten sie wirklich vertrauen können. Wir von MOOCI haben es uns zur Aufgabe gemacht, Dich als Patient zu unterstützen, indem wir die Prüfung der Ärzte vorab unternehmen und Du Dir somit sicher sein kannst, dass Du Dich bei der Behandlung in qualifizierte und erfahrende Hände begibst.

Fotocredit: WildBild

Ein weiterer Schwerpunkt, der uns bei MOOCI wichtig ist, ist, dass wir Dir Informationen zur Verfügung stellen, die verständlich und leicht nachzuvollziehen sind. Oftmals sind die im Internet zu findenden Texte zu wissenschaftlich geschrieben und für einen Nicht-Mediziner somit nutzlos. Aus diesem Grund „übersetzen“ wir die Texte, sodass es Dir leichtfällt, Dich schon vorab über eine Behandlung zu informieren, damit Du weißt was auf Dich zukommt. Zudem klären wir über die Risiken auf und worauf es vor und nach einer Operation zu achten gilt. Unsere Patienten sollen sich rundum informieren können, denn so kann das Gefühl der Unsicherheit weichen.

Du als Patient musst im Gesundheitswesen immer an erster Stelle stehen, das ist uns besonders wichtig und wir möchten, dass sich dieser Punkt auch in Zukunft weiter durchsetzt!

Senat der Wirtschaft: Austrian Health Forum

In diesem Jahr fand zum ersten Mal ein interaktiver Netzwerkgipfel zu den Chancen der Digitalisierung für das österreichische Gesundheitswesen statt, und zwar vom 13.-15. Juni in Leogang. Das Austrian Health Forum setzt sich ebenfalls dafür ein, dass das österreichische Gesundheitswesen nach und nach modernisiert wird. Dies geschieht durch die Hilfe eines Netzwerkes, das aus Personen aus den unterschiedlichsten Gesundheitsbereichen besteht.

Im Vordergrund steht auch hier der Patient und was man in Zukunft tun kann, um das Gesundheitssystem zu revolutionieren und vor allem an die Digitalisierung anzupassen. Dies und mehr wurde beim Netzwerkgipfel von ca. 150 Teilnehmern aus Politik, Technik und Wirtschaft gemeinsam mit Personen aus dem praktischen Bereich, Experten und Betroffenen diskutiert und es wurden viele Ideen ausgetauscht.

Am 2. Tag der Veranstaltung gab es eine Diskussion, geleitet von Univ.-Prof. Dr. Katja Hutter und  Dr. Alexander Biach. Die Diskussionsteilnehmer bestanden aus Gründern von Start-ups aus dem Gesundheitsbereich, darunter auch unser Geschäftsführer Janis Jung. Die große Frage lautete, welche Rahmenbedingungen für Start-ups geschaffen werden müssen, damit sie sich in Österreich gut am Markt etablieren können und was die wesentlichen Komponenten sind.

 

Fotocredit: WildBild

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Die Antwort an sich ist einfach: Ausschlaggebend ist ein vereinfachter Zugang zum System und dass es Start-ups möglich ist, schnell einen Zugang zu den relevanten Stakeholdern zu erlangen. Nicht selten macht gerade die Bürokratie es den Gründern eines neuen Unternehmens schwer, sodass es einen starken Willen und viel Ausdauer braucht, bis die Grundpfeiler endlich stehen. Das sollte so nicht sein. Ein Fortschritt im Gesundheitswesen kommt vielen Menschen zugute und sollte aus diesem Grund besonders gefördert werden, das war der Grundtenor der Diskussion und dafür spricht sich auch unser Geschäftsführer von MOOCI aus.

Wir sind gespannt, wie es in nächster Zeit weitergeht, denn auch wenn die Treffen und Diskussionen schon ein sehr guter Start sind, gibt es jedoch noch einiges zu tun, um das Gesundheitssystem zu erneuern und zu revolutionieren. Wir halten Dich auf jeden Fall auf dem Laufenden!